Als ich diesen Satz höre, fällt mir doch glatt die Kinnlade herunter. Okay, let’s talk about it. Was trägt denn so eine Mutter? Wie sieht sie denn aus? Mir ist dieser Dresscode wohl noch ziemlich unbekannt. Ich bin erst seit 7 Monaten eine Mutter.
Mal im Ernst. Gibt es denn für jede Lebenslage/ Situation einen Dresscode den wir einhalten – müssen?
Klar, als Mama hat man nicht mehr das Prestige am Morgen seiner ausgiebigen Badroutine nachzugehen, sich zu schminken, die Haare zu stylen und so weiter.
Muss ich deshalb einen Sorry-ich-bin-jetzt-Mama-und-komme-einfach-zu-nichts-mehr Look tragen und mich deshalb gar nicht mehr herrichten? Nicht mal ein klein wenig?
Natürlich gibt es auch bei mir so manche Tage an denen die Zeit nicht ausreicht oder Null Bock auf der To- Do- Liste steht und ich mich, nennen wir es mal, bequem anziehe und mal nicht die Farbpalette ins Gesicht klatsche.
Aber. Als Mama, Partnerin und vor allem als Frau, mag ich nach meinem Kind ebenso noch immer gern die Mode. Und daher bleibt es nicht aus, dass auch ich mich, mit meinen jungen 30 Jahren in stylishe Outfits werfe und den Kinderwagen auch damit vor mich herschiebe.
Wir sollten allmählich diese Klischee- Denker- Schuhe ausziehen und in tolerantere, offenere Latschen schlüpfen.

Hier noch ein paar nützliche Tipps, wie auch ihr gekonnt den Mama Dresscode umgehen könnt:
  • Hebt nichts für besondere Anlässe auf! Eure Kleider und Röcke werden es jetzt nicht mehr so oft auf Partys und in Restaurants und Bars schaffen. Deshalb: Einfach anziehen, wann ihr es wollt.
  • Seid mutig, an eurem Mom-Body die neuesten Trends und Styles zu probieren. Toss or take!
  • Wenn keine Zeit zum Shoppen bleibt, nehmt den Kleiderschrank auseinander und kombiniert auch mal wieder lange nicht getragene Kleidung neu. Ist auch irgendwie Shopping.
  • Wenn die geliebten High Heels doch nicht gehen, dann können auch die Ankle Boots ausgefallen sein. Ihr müsst euren Weg finden. Und vielleicht zollt der Blick von der anderen Mama auf dem Spielplatz eurem auffallenden Outfit auch einfach Respekt und steht nicht für Verwunderung.
  • Auch auf Schmuck und andere Accessoires müsst ihr nicht verzichten.  Es gibt wirklich Kinder, die daran genauso wenig ziehen wie an Mamas Haaren.
  • Make-Up macht müde Mamas munter. Mit knalligem Lippenstift und etwas Rouge fühlt man sich an manchen Tagen eben besser und an anderen leuchtet man lieber im Nude Look.
  • Auch stillende Mütter müssen nicht nur Shirts und lockere Layering-Mode tragen: Es gibt viele Wege, schnell und bequem an die Brust zu kommen. Mit V-Ausschnitt oder Blusen zum Beispiel.
  • Es gibt Oversize und Bodycon-Tage! Wie es euch gefällt.
  • Wenn ihr etwas Bestimmtes tragen möchtet, macht das einfach. Ihr seid niemandem Rechenschaft schuldig. Das tut ihr nur für euch selbst. Wenn man sich wohl fühlt in seinem Outfit, dann kann der Tag nur gut werden.
Und wenn ihr das alles wirklich nicht seid und wollt, IST DAS AUCH OK!  Jeder hat das Recht, sich so zu kleiden, wie er oder sie möchte. Ich möchte nur daran erinnern, dass es keinen Mama-Dresscode gibt. Und daran, sich nicht zwischen Wehen und Windeln selbst zu verlieren. Vielleicht lieber neu zu erfinden …

2 Comments

  1. Solche Normen wie man sich als was auch immer zu kleiden hat, finde ich extrem unpassend. Soll doch jeder anziehen, was er will. Aber solche Mütter kenne ich, die nicht mehr auf sich achten etc .-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / Goldzeitblog

    • Danke dir Melanie für dein Feedback ♡
      So sehe ich das auch
      Liebe Grüße an dich

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