20 Fakten über mich habt ihr bereits hier von mir erfahren. Daher dachte ich, wäre es doch mal eine nette Abwechslung, einen 5 Fakten Beitrag darüber zu verfassen, wie ich uns und unsere Umwelt mittlerweile wahrnehme und empfinde.
Für all diejenigen die keine harten Fakten und ehrlichen Worte lesen möchten oder ertragen können, dürfen an dieser Stelle gerne weiter klicken.
1. Wir sind dauergestresst, genervt und gehetzt.
Diesen Fakt könnten wir eigentlich in 3 aufteilen und es würde mir zu jedem Einzelnen noch so manches einfallen.
Natürlich haben wir alle mal einen schlechten Tag oder sind genervt. Das darf auch sein – bis zu einem gesunden Maß. Fakt ist aber: egal wo man hingeht oder auch hinfährt, begegnen einem beinahe täglich genervte und gestresste Menschen, die einem mit einem Gesichtsausdruck entgegnen, weder grüßen oder noch Zeit für andere Dinge haben, wie nur das schnell erledigt zu bekommen, was sie denn gerade vor haben. Auf der Strasse mit dem Auto ist es das selbe Spiel. Wenn meist noch viel schlimmer. Denn Stoßstangenkuscheln oder Hupen steht hier an der Tagesordnung.
2. Wir haben das Miteinander vergessen.
Egal ob jung ob alt, ein guten Morgen oder ein Lächeln geht oft sehr schwer über unsere Lippen. Warum? Das kann ich mir bis heute nicht erklären. Wohl alles basierend auch auf Fakt 1, da wir nur noch gestresst sind und den Sinn des Miteinanders schlichtweg vergessen haben und oftmals nur noch uns selbst im Vordergrund sehen.
3. Wir sind oberflächlich.
Welches Auto fährst du, welche Marke trägst du, welches nächste Urlaubsziel hast du?
Ich besitze einen Charakter und habe ein zufriedenes Leben (auch ohne materiellen Wohlstand) und du…?
Man sollte auch hinter die Fassade eines Menschen blicken und nicht nur nach dem Äußeren oder dem Besitztum urteilen.
4. Wir sind nicht kritikfähig.
Komplimente hören wir alle gern. Ein ” oh siehst du toll aus” oder ” dein Outfit gefällt mir sehr” lesen wir beinahe täglich in Social Media Kommentaren wie auf Instagram. Eine andere Meinung aber hier Preis zu geben würde uns im Traum nicht einfallen. Zu schreiben, “mir gefällt das nicht, weil es nicht meinem Geschmack entspricht.”.. Schön den Schein wahren und keine Kritik ausüben.
Ein anderes Beispiel dazu ist auch, dass wir oft durch die Kommunikationsplattformen wie Social Media oder auch Whatsapp vergessen haben, wie man miteinander richtig redet und eben auch mal Kritik übt oder annimmt. Am Liebsten hören und befassen wir uns mit den guten Dingen und überhören (bzw. überlesen) meist das Negative.
5. Lachen, Spass haben und Genießen.
Auch das wird immer seltener. Denn viel zu oft liegt es in unserer menschlichen Natur, dass Negative in den Vordergrund zu stellen. Den Tag als schlecht oder nicht gut abzuhaken, anstatt zu sagen, das war heute etwas Positives oder Gutes, das ich erlebt habe. Oder etwas Witziges worüber man im Nachhinein lachen kann.
Oder an bestimmten Tagen auch die Momente die man hat und erlebt, zu genießen und nicht einfach an sich vorbei ziehen lässt oder schlichtweg gar nicht wahr nimmt.
Wieder mehr die Augen für das Schöne öffnen, denn Negatives gibt es schon genug auf dieser Welt.
Das Ganze sollte jetzt nicht als motzender Beitrag angesehen, sondern eher als kleiner Denkanstoß empfunden werden. 😉

Was sagt ihr zu den Fakten?

4 Comments

  1. ein toller Beitrag – und wenn man den so liest muss man eigentlich nur, mindestens leise, nicken! man fühlt sich fast ertappt, aber im positiven Sinne 😉
    einer schöner Reminder also, auch mal wieder zu sich zurück zu finden … weniger Stress, weniger Oberflächlichkeit, Kritik annhemen!

    tolle Gedanken meine Liebe! komm gut ins Wochenende,
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

    • Ich danke dir vielmals liebe Tina.
      Es ist schön, wenn ich es nicht ganz alleine so sehe bzw empfinde 🙂 und der Beitrag gut ankommt. Denn wie beschrieben, Kritik an uns selbst üben ist nicht immer so easy.
      Danke für dein tolles Feedback ♡
      Hab einen schönen Freitag und einen super Start ins Wochenende
      xx
      Sinah

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